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Institut für Pharmakologie und Toxikologie • Fachbereich VeterinärmedizinDer MDR1-Defekt beim Hund bedingt eine multiple Medikamentenüberempfindlichkeit |
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MDR1-Defekt bei Hunden Arbeitsgruppe Prof. Geyer |
Betroffene RassenIn den ersten Jahren der Forschung zu dem MDR1-Gendefekt des Hundes war nur der Collie als Träger dieses Gendefektes bekannt. Mittlerweile wurden weltweit jedoch mehr als 20000 Hunde auf diesen Gendefekt untersucht. Dabei zeigte sich, dass neben dem Collie noch viele weitere Hunderassen und auch Mischlingshunde betroffen sind (siehe Tabelle 1). Für den behandelnden Tierarzt ist daher praktisch nicht zu erkennen, ob ein individueller Hund von dem MDR1-Defekt betroffen ist oder nicht. Daher wird empfohlen vor dem Einsatz relevanter MDR1-Arzneistoffe (s.u.), den MDR1-Genstatus des Hundes zu bestimmen. Dies erfolgt durch ein molekulargenetisches Diagnoseverfahren ausgehend von einer Blutprobe des Hundes; eine äußerliche Erkennbarkeit dieses Gendefektes gibt es nicht.
Tabelle 1: Vorkommen des MDR1-Defektes in verschiedenen Hundesrassen
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Redaktion |
©2010
Prof.Dr.J.Geyer, Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Fachbereich
Veterinärmedizin, |