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Der Nachweis von Antikörpern, insbesondere von neutralisierenden Antikörpern, ist grundsätzlich geeignet, um den Immunstatus eines Individuums zu ermitteln. In diesem Zusammenhang kann auch über die Notwendigkeit einer Auffrischungsimpfung entschieden werden. Dieses Verfahren ist in der Humanmedizin weit verbreitet. Im veterinärmedizinischen Bereich wurden bisher jedoch nur für wenige Infektionen Grenzwerte definiert, bei deren Erreichen mit großer Sicherheit von einem Schutz des Tieres ausgegangen werden kann. Hierzu zählen die Tollwut und die canine Parvovirose. Für die Mehrzahl der Infektionskrankheiten, gegen die Impfungen verfügbar sind, wurden bisher keine Grenzwerte festgelegt. Somit kann aufgrund der Höhe der Antikörpertiter nur eine grobe Einschätzung des vorliegenden Immunschutzes getroffen werden.
Um den Verlauf einer Immunantwort der Tiere bestimmen zu können, ist es sinnvoll, im Abstand von ca. 3 Wochen 2 Serumproben zu gewinnen ("Serumpaar") und diese optimalerweise im selben Test zu untersuchen.
Impfstatus: Das Diagnostische Labor bietet im Rahmen seines Untersuchungsspektrums die Bestimmung des Impfstatus bei Hund, Katze, Pferd und Rind an. Hierbei werden auf Wunsch sämtliche "Impfantikörper" (für Viruserkrankungen) der entspr. Tierart bestimmt.
