Institut für Virologie, Justus-Liebig-Universität Gießen


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Hämagglutinationshemmung (HAH)

Das canine Parvovirus (CPV) ist in der Lage, Erythrozyten bestimmter Tierarten (u.a. Schwein und Rhesusaffe) zu agglutinieren (Hämagglutination). Durch Inkubation des Virus mit Antikörpern kann die Hämagglutination gehemmt werden (Hämagglutinationshemmung, HAH).
Im HAH-Test werden geometrische Verdünnungsreihen der Testseren mit einer definierten Virusdosis inkubiert und anschließend Erythrozyten zugegeben. In der folgenden Inkubationszeit kann nicht durch Antikörper gebundenes Testantigen an Erythrozyten binden und es kommt zur Agglutination. In Anwesenheit HAH-Antikörper bleibt die Agglutination aus. Nicht agglutinierte Erythrozyten sedimentieren zügig und sind makroskopisch als rote "Knöpfe" am Boden der Vertiefung zu erkennen. Der Titer an HAH-Ak wird als der Wert der Serumverdünnung angegeben, bei der noch eine vollständige Hemmung der Hämagglutination auftritt.


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