//-------------------------------------------------------------------------- // (c) 2006 by zeamedia web:solutions Giessen - www.zeamedia.de // Alle Rechte vorbehalten - Einsatz des Codes nur nach Absprache // Kein unerlaubtes Vervielfaeltigen, Kopieren, Veraendern, Vermarkten //-------------------------------------------------------------------------- //-------------------------------------------------------------------------- //Datenbank Zugriffsdefinitionen $dbhost = "localhost"; $dbname = ""; $dbuser = ""; $dbpw = ""; //spezielle einstellungen local/web if ($CFG["server"]["local"]) { $dbuser = ""; $dbpw = ""; } //-------------------------------------------------------------------------- ?>
Prof. Dr. Heinz-Jürgen Thiel
Das feline Coronavirus (FCoV) ist der Erreger der tödlich verlaufenden, derzeit nicht therapierbaren "felinen infektiösen Peritonitis" (FIP). Das Virus gehört zur Familie der Coronaviridae, welche mehr als ein Dutzend Erreger von Krankheiten bei Menschen und Tieren umfasst (z.B. MHV, TGEV, SARS-CoV). Circa 80-90% aller Hauskatzen in Katzenzuchten und 10-50% in Einzelkatzen-Haushalten sind seropositiv für FCoV. Diese hohe Prävalenz beruht auf der Infektion mit dem avirulenten, enteralen Biotyp des Virus ("felines enterales Coronavirus" FECV), die in der Regel nur zu leichten Durchfallerkrankungen führt oder inapparent bleibt. Bei etwa 5% der FCoV positiv getesteten Katzen kommt es spontan zum Ausbruch der infektiösen Peritonitis. Die molekularen Mechanismen, die zur Auslösung der FIP führen, sind derzeit unbekannt. Es wird angenommen, dass das Virus, welches die Krankheit auslöst (FIPV), durch Mutation aus dem harmlosen Biotyp (FECV) hervorgeht. Dabei sind vermutlich insbesondere die offenen Leserahmen (ORFs) 3 und 7, deren Funktion unbekannt ist, von Veränderungen betroffen. Zur Identifizierung dieser Mutationen wird in unserem Projekt ein reverses genetisches System mit dem vollständigen FCoV Genom etabliert, in das gezielt Mutationen eingefügt und phänotypisch charakterisiert werden können. Weiterhin werden die Genprodukte der ORFs 3 und 7 im Hinblick auf Struktur und Funktion untersucht. Ein weiteres Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Diagnose von FIP, die sich bis dato aufgrund unspezifischer Symptome der erkrankten Katzen und fehlender spezifischer serologischer bzw. hämatologischer Parameter sehr schwierig gestaltet. Ferner wird ein Zellkultursystem für feline Coronaviren auf der Basis primärer feliner Makrophagen etabliert.
